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„Scheinselbständige“ - Risiko?

 

Einen freien Mitarbeiter, der tatsächlich wie ein Arbeitnehmer beschäftigt wird, bezeichnet man als „Scheinselbständigen“. Auf die Bezeichnung des Vertrages als Dienst- oder Werkvertrag kommt es nicht an.

 

Maßgebende Kriterien für das Vorliegen der „Scheinselbständigkeit“ sind:

 

- Weisungsgebundenheit,

- Eingliederung in Arbeitsorganisation.

 

Die vermeintliche Einsparung von Sozialversicherungsbeiträgen und die Umgehung des Arbeitnehmerschutzes ist für das Unternehmen mit einem erheblichen Haftungsrisiko verbunden.

 

Stellt sich heraus, dass der freie Mitarbeiter tatsächlich ein Arbeitnehmer ist, muss das Unternehmen für bis zu 4 Jahre rückwirkend die Gesamtsozialversicherungsbeiträge (Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil) nachzahlen.

 

 

Wenn Zweifel hinsichtlich der sozialversicherungsrechtlichen Einordnung einer Erwerbstätigkeit als selbständige Tätigkeit oder abhängige Beschäftigung bestehen, verschafft das sog. Statusfeststellungsverfahren hierüber Rechtssicherheit für die Beteiligten. Zuständig ist die Deutsche Rentenversicherung Bund (vormals BfA).

 

www.deutsche-rentenversicherung-bund.de

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